Speech-to-Text
Meetings, Interviews und Sprachnotizen werden durchsuchbarer Text. Der unterschätzte Produktivitäts-Hebel Nummer eins (UE 65).
KI-Akademie · Modul 6
KI kann längst mehr als Text: Bilder in Sekunden, Meeting-Ton als durchsuchbares Protokoll, Videos aus Beschreibungen. Diese Seite zeigt, was Bild-, Audio- und Video-KI im Unternehmen wirklich leisten, wie Sie Bild-Prompts mit System schreiben und welche Kennzeichnungs- und Rechtsregeln dabei gelten.
Das Wichtigste in Kürze
Multimodale KI erzeugt und versteht Bilder, Audio und Video. Für Unternehmen heißt das: schnellere Medienproduktion in Marketing und Kommunikation, aber auch neue Pflichten. KI-generierte Inhalte, die echt wirken könnten, sind nach Art. 50 EU AI Act zu kennzeichnen, und Marken- wie Persönlichkeitsrechte gelten unverändert.
Stand: Juli 2026 · basiert auf Modul 6 (UE 61–72) der KI-Wissensbasis
Bildgenerierung
Midjourney, DALL·E und Co. liefern brauchbare Ergebnisse, wenn der Prompt Struktur hat. Die fünf Bausteine aus UE 62, die aus Versuchen eine Methode machen:
Was ist zu sehen? Hauptobjekt, Handlung, Umgebung. Je konkreter das Substantiv, desto weniger Interpretationsspielraum.
Nahaufnahme oder Totale, Blickwinkel, Bildaufteilung. Komposition entscheidet, ob ein Bild professionell wirkt.
Fotografie, Illustration, 3D-Render, flat design. Plus Referenzen: „im Stil einer Produktfotografie für B2B-Websites“.
Tageslicht, Studio, golden hour, dramatisch oder nüchtern. Licht transportiert die Emotion des Bildes.
Seitenverhältnis, Freiraum für Text, Web oder Druck. Wer die Verwendung nennt, spart die Nachbearbeitung.
Die fünf Bausteine als ausfüllbare Vorlage, funktioniert in allen gängigen Bildgeneratoren.
[Motiv: was ist zu sehen], [Komposition: Ausschnitt und Blickwinkel], [Stil: z. B. professionelle Unternehmensfotografie], [Licht: z. B. weiches Tageslicht], [Format: z. B. Querformat 16:9, rechts Freiraum für Text]. Vermeide: [z. B. Text im Bild, überzeichnete Gesichter].Merksatz aus UE 62: Das erste Bild ist ein Entwurf, kein Ergebnis. Profis iterieren: einen Baustein je Runde ändern, das beste Ergebnis als Referenz behalten und gezielt verfeinern.
Audio & Video
UE 65 bis UE 68 decken die Audio- und Video-Seite ab. Diese fünf Werkzeugklassen sollten Sie einordnen können, samt typischem Unternehmens-Einsatz:
Meetings, Interviews und Sprachnotizen werden durchsuchbarer Text. Der unterschätzte Produktivitäts-Hebel Nummer eins (UE 65).
Synthetische Stimmen für E-Learning, Ansagen und Barrierefreiheit. Bei geklonten Stimmen gilt: nur mit dokumentierter Einwilligung (UE 66).
Kurze Clips aus Textbeschreibungen (Sora, Runway, Veo). Stark für Konzepte und Social Media, noch schwach bei Konsistenz über Szenen (UE 67).
Sprechende Avatare (HeyGen, Synthesia) machen Schulungsvideos in 30 Sprachen ohne Dreh. Kennzeichnung mitdenken (UE 68).
Inpainting, Upscaling, Hintergrundentfernung: Retusche-Aufgaben, die früher Agenturstunden kosteten, dauern Minuten (UE 63).
UE 72 führt alles zusammen: eigenes Skript, generierte Szenen, synthetische Stimme. Der komplette Workflow an einem Nachmittag.
Drei Fragen aus der Lernstandskontrolle von Modul 6.
1 / 3
Ihr Marketing veröffentlicht ein fotorealistisches KI-Bild einer Produktszene. Was verlangt Art. 50 EU AI Act?
Recht & Ethik
UE 64, 69 und 71 ziehen den rechtlich-ethischen Rahmen. Das Wichtigste als Checkliste für Ihren Freigabeprozess:
Vor jeder Veröffentlichung eines KI-generierten Bildes, Audios oder Videos:
Aus UE 69, für die Sicherheitskultur im ganzen Team:

Wissensbasis · Volltexte
Jede Unterrichtseinheit als kompletter Lerntext aus der Wissensbasis, mit Übungen, Branchen-Anwendungen und Quellen. Frei zugänglich.
Selbsttest
Acht Aussagen, acht Mal Ja oder Nein. Am Ende sehen Sie Ihren Governance-Score. Ohne Anmeldung, die Auswertung passiert direkt in Ihrem Browser.
Sie nutzen multimodale KI produktiv und rechtssicher. Nächster Schritt: Medien-Workflows automatisieren, Modul 7 zeigt wie.
Die Produktion läuft, aber Kennzeichnung oder Freigaben sind noch Zufall. Führen Sie als Nächstes die Freigabe-Checkliste oben verbindlich ein.
Ohne Kennzeichnungs- und Rechte-Routine ist jede Veröffentlichung ein Risiko. Starten Sie mit der Freigabe-Checkliste und dem Deepfake-Radar, beides steht oben bereit.
FAQ
Aus den Trainings zu Modul 6, kompakt beantwortet.
Meist ja, mit zwei Prüfungen: Erstens muss die Lizenz des Generators kommerzielle Nutzung erlauben (bei Bezahl-Plänen üblich). Zweitens darf das Bild keine fremden Marken, Designs oder erkennbaren Personen enthalten. KI-Ausgaben genießen in der EU in der Regel selbst keinen Urheberrechtsschutz, was Nachahmung durch Dritte erleichtert.
Nicht jedes, aber jedes, das für echt gehalten werden könnte. Art. 50 EU AI Act verlangt Transparenz bei realistisch wirkenden KI-Inhalten, besonders streng bei Deepfakes. Eine stilisierte Illustration braucht keine Kennzeichnung, ein fotorealistisches Szenenbild in der Unternehmenskommunikation schon.
Weniger über Pixel-Forensik, mehr über Kontext: überraschende, emotionale Aussagen mit nur einer Quelle, Druck zur sofortigen Reaktion, ungewohnte Kanäle. Dazu visuelle Signale wie unnatürliche Hände oder asynchrone Lippen. Die Grundregel: verifizieren vor reagieren, immer über eine unabhängige Zweitquelle.
Technisch problemlos, rechtlich nur mit seiner dokumentierten, informierten Einwilligung, denn die Stimme ist Persönlichkeitsrecht. Dazu gehören klare Regeln: Wofür darf die Stimme genutzt werden, wer gibt Texte frei, wie wird gekennzeichnet? Ohne diese Leitplanken entsteht ein internes Deepfake-Risiko.
Für Konzepte, Social-Media-Schnipsel und interne Erklärvideos verschiebt sich viel nach innen, das zeigt schon die Praxisübung in UE 72. Für Markenkampagnen mit hohem Anspruch bleiben Spezialisten wertvoll. Realistisch ist ein Mischmodell: KI für Menge und Tempo, Profis für die Leuchtturm-Produktionen.
Weiterlernen
Diese Seite ist Teil der KI-Akademie. So geht es weiter:
Nächster Schritt
Im Medien-Training baut Ihr Team eigene Bild-Serien und einen kompletten Erklär-Clip, inklusive Freigabeprozess und Kennzeichnungsregeln.
Die Plattform
Produktive KI, die sicher in Ihrer Organisation läuft: mit eigenen Daten, Rechten und Freigaben. Aus echter Projektpraxis zum lizenzierbaren Produkt verdichtet.
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