KI-AkademieModul 6 — Multimodalität: Bild, Audio, Video

Wissensbasis · UE 62 von 120

Bild-Prompting: Komposition, Stil und Licht

Modul 6 — Multimodalität: Bild, Audio, Video ca. 14 Min. Lesezeit

Lernziele

Sie kennen die sechs Dimensionen eines strukturierten Bild-Prompts und wenden sie gezielt an.

Sie entwickeln ein persönliches Stil-Template, das Sie für konsistente Bildserien verwenden können.

Sie nutzen Kamera- und Licht-Fachbegriffe, um die gewünschte visuelle Wirkung präzise zu steuern.

Sie durchlaufen einen strukturierten Iterationsworkflow, um aus einem Ausgangsprompt schrittweise ein optimiertes Ergebnis zu entwickeln.

Auf einen Blick

MerkmalDetail
Dauer90 Minuten
NiveauEinsteiger – Fortgeschritten
MethodenInput, Einzelübung, Peer-Feedback
MaterialienLaptop/Tablet, Zugang zu einem Bildgenerierungstool
QuerverweiseUE 61 (Plattformüberblick), UE 63 (Bildbearbeitung), UE 64 (Recht)

Worum geht es?

Viele Nutzerinnen und Nutzer erleben beim Einstieg in die KI-Bildgenerierung eine ähnliche Frustration: Das Ergebnis sieht interessant aus, trifft aber nicht das, was man sich vorgestellt hatte. Der Grund liegt selten im Modell — er liegt im Prompt. KI-Bildgeneratoren sind keine Gedankenleser. Sie verarbeiten Text und übersetzen ihn in visuelle Wahrscheinlichkeiten. Je präziser der Text, desto vorhersehbarer und nützlicher das Ergebnis.

In dieser Einheit lernen Sie, Bild-Prompts systematisch zu strukturieren. Statt zufälliger Formulierungen entwickeln Sie ein eigenes Template, das Sie immer wieder anwenden können — ähnlich wie eine Kameraeinstellung, die Sie abspeichern und bei Bedarf laden. Das spart Zeit, erzeugt konsistente Ergebnisse und macht Sie unabhängig von Inspiration-Zufällen.

Dabei geht diese Einheit weit über „schreib einfach was du sehen möchtest” hinaus: Sie lernen Fachbegriffe aus Fotografie, Kino und Bildkomposition kennen, die das Modell als starke Signale interpretiert — und damit Ihr Ergebnis qualitativ auf eine neue Ebene heben.

Lerntext

Die sechs Dimensionen eines Bild-Prompts

Ein vollständiger Bild-Prompt besteht aus bis zu sechs Dimensionen. Nicht jede muss immer explizit benannt werden, aber die bewusste Entscheidung für oder gegen jede Dimension verbessert die Ergebnisqualität erheblich.

1. Motiv — Was ist das Hauptsubjekt? Wer oder was soll zu sehen sein? Beispiel: „A female software engineer in her 40s reviewing code on a dual monitor setup”

2. Stil — Welche visuelle Sprache soll das Bild haben? Optionen: photorealistic, cinematic, oil painting, watercolor, flat design, isometric illustration, 3D render, editorial photography, documentary style Beispiel: „editorial photography style”

3. Farbpalette — Welche Farben dominieren? Optionen: warm tones, cool blues, monochromatic, pastel, neon, earth tones, duotone Beispiel: „warm earth tones, natural light”

4. Komposition — Wie ist das Bild aufgebaut? Optionen: close-up portrait, wide angle, bird’s eye view, low angle, rule of thirds, centered composition, shallow depth of field Beispiel: „medium shot, rule of thirds, shallow depth of field”

5. Licht — Wie ist die Szene beleuchtet? Optionen: natural daylight, golden hour, studio lighting, Rembrandt lighting, rim light, high-key lighting, dramatic shadows Beispiel: „natural window light, soft shadows”

6. Ausschlüsse — Was soll explizit nicht im Bild erscheinen? Bei Midjourney: --no text, watermark, logo, blur Bei DALL·E 3: Als Negative-Anweisung im Prompt: „no text, no logos, no background clutter”

Diagramm aus der KI-Wissensbasis

Abb. 62.1 — Die 6 Dimensionen eines Bild-Prompts als visuelles Framework

Merksatz

Ein strukturierter Prompt ist kein Aufsatz. Er ist eine gezielte Aufzählung von Signalen: Motiv · Stil · Farbpalette · Komposition · Licht · Ausschlüsse. Je klarer jedes Signal, desto steuerbarer das Ergebnis.

Kamera- und Licht-Vokabular für bessere Ergebnisse

Bildgenerierungsmodelle wurden auf Milliarden von Fotos und dazugehörigen Beschreibungen trainiert. Fachjargon aus Fotografie und Film ist in diesen Daten überproportional vertreten — und wirkt daher als starkes Steuerungssignal.

Brennweitensimulation: - 50mm lens — Natürliche Perspektive, so wie das menschliche Auge sieht - 85mm f/1.8 — Klassisches Portrait-Look, starke Tiefenunschärfe - 24mm wide angle — Weitwinkel, raumgreifende Szenenerfassung - 100mm macro — Extreme Nahaufnahme, Detailtreue

Lichttechniken: - Rembrandt lighting — Klassische Dreiviertel-Beleuchtung mit charakteristischem Lichtdreieck auf der Wange; tiefgründig, dramatisch - butterfly lighting — Beleuchtung von oben-frontal; erzeugt schmetterlingsförmigen Schatten unter der Nase; glamourös, High-Fashion - rim lighting — Seitliches Gegenlicht trennt das Motiv vom Hintergrund; wirkt professionell und dreidimensional - golden hour — Weiches, warmes Licht kurz nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang; emotional, warm - high-key lighting — Sehr helle, gleichmäßige Beleuchtung mit wenig Schatten; clean, optimistisch - low-key lighting — Dunkel, starke Kontraste; dramatisch, geheimnisvoll

Qualitätsverstärker: - photorealistic, 8K, hyperdetailed — Signalisiert dem Modell hohe Detailerwartung - cinematic color grading — Filmischer Look mit bewusstem Farbton-Gefälle - professional product photography — Klarer weißer oder neutraler Hintergrund, akkurate Produktdarstellung - shot on Sony A7R V / shot on Canon EOS R5 — Konkrete Kameramodelle signalisieren professionellen Fotografiestandard

Das Stil-Template — einmal entwickeln, immer anwenden

Ein persönliches Stil-Template ist eine wiederverwendbare Prompt-Vorlage, die Ihre bevorzugte visuelle Sprache definiert. Es enthält konstante Elemente (Stil, Farbpalette, Licht) und variable Platzhalter (Motiv, Kontext).

Beispiel-Template für professionelle Unternehmenskommunikation:

[MOTIV] · editorial photography style · corporate environment ·

warm natural light · shallow depth of field · 85mm portrait lens ·

muted earth tones and navy blue · professional, approachable ·

no text, no logos, no clutter --ar 16:9 --v 6.1

Anwendung: Ersetzen Sie nur [MOTIV] je nach Bedarf: - „Two colleagues reviewing a document at a standing desk” - „A team member presenting to a small group in a glass-walled meeting room” - „A focused professional working at a laptop in a modern open office”

Das Template erzeugt eine konsistente visuelle Identität über alle Bilder hinweg — ohne dass Sie jeden Prompt von Grund auf neu entwickeln müssen.

Merksatz

Konsistenz entsteht durch Wiederholung fixer Parameter. Entwickeln Sie ein Stil-Template für Ihre häufigsten Bildbedarfe — und passen Sie nur das Motiv an. So entsteht eine kohärente Bildsprache ohne Mehraufwand.

Der 4-Schritte-Iterationsworkflow

Prompting ist kein einmaliger Akt, sondern ein iterativer Prozess. Der folgende Workflow hilft, aus einem Ausgangsprompt systematisch ein optimiertes Ergebnis zu entwickeln:

Schritt 1 — Erste Generation: Geben Sie einen einfachen, ungefähren Prompt ein. Ziel: Verstehen, wie das Modell Ihre Formulierung interpretiert.

Schritt 2 — Analyse: Betrachten Sie das Ergebnis kritisch. Was stimmt? Was fehlt? Was ist unerwünscht? Notieren Sie konkrete Änderungen.

Schritt 3 — Präzisierung: Fügen Sie die fehlenden Elemente hinzu, formulieren Sie unklare Aussagen spezifischer, nutzen Sie Fachbegriffe für Stil und Licht. Fügen Sie Ausschlüsse hinzu.

Schritt 4 — Feinabstimmung: Passen Sie Parameter wie Seitenverhältnis, Stilstärke (bei Midjourney: --stylize) oder Farbpalette an. Generieren Sie mehrere Varianten und wählen Sie die beste.

Typische Iterationssequenz: 1. „Office meeting room with people” → zu generisch, zu viele Personen 2. „Two professionals in a glass-walled conference room, discussing a presentation on a screen” → besser, aber Licht stimmt nicht 3. + „natural daylight from large windows, soft shadows, golden late afternoon light” → Licht verbessert 4. + „editorial photography style, 85mm lens, –ar 16:9 –no text watermark logo” → finales Bild

Vertiefung — Negative Prompts und plattformspezifische Parameter

Der gezielte Einsatz von Ausschlüssen und plattformspezifischen Parametern unterscheidet professionelle Nutzer von Einsteigern.

Negative Prompts bei Stable Diffusion und AUTOMATIC1111: Stable Diffusion erlaubt einen expliziten „Negative Prompt”-Bereich, der völlig separat vom positiven Prompt eingegeben wird. Typische negative Prompts für professionelle Ausgabe: ugly, deformed, blurry, bad anatomy, extra limbs, text, watermark, signature, low quality, worst quality, jpeg artifacts

Diese Formulierungen weisen das Modell an, diese Qualitätsmerkmale während der Diffusion zu vermeiden. Das Ergebnis ist oft deutlich sauberer, insbesondere bei Personendarstellungen.

Midjourney-spezifische Parameter: - --style raw — Reduziert die automatische Ästhetisierung durch Midjourney; nützlich, wenn Sie ein realistischeres, weniger „KI-typisches” Ergebnis wollen - --chaos 0–100 — Steuert die Variationsbreite der generierten Bilder; hoher Chaos = viel Variation, niedriger Chaos = konsistentere Ergebnisse - --quality 0.25 / 0.5 / 1 / 2 — Steuert Generierungszeit und Detailgrad; höhere Qualität = mehr GPU-Zeit - --seed — Reproduzierbarer Startwert; derselbe Seed mit demselben Prompt erzeugt dasselbe Bild (nützlich für Variationen mit minimalem Unterschied)

Branchenspezifische Bildsprachen: Unterschiedliche Branchen haben unterschiedliche visuelle Konventionen. Ein Finanzdienstleister präsentiert sich anders als ein Technologieunternehmen: - Finanzdienstleistung: Seriös, gedeckte Farben (Navy, Dunkelgrau, Grau-Beige), formelle Kleidung, klassische Büroarchitektur - Technologie/IT: Modern, offen, helle Büros mit Glaswänden, casual bis business-casual, Monitore sichtbar - Gesundheit/Pharmaindustrie: Hell, sauber, vertrauenserweckend, oft Weiß und Blau - Kreativwirtschaft: Farbig, dynamisch, authentisch-ungestellt, urbane Umgebungen - Öffentliche Verwaltung: Neutral, zugänglich, repräsentativ, oft naturnahe Motive oder historische Architektur

Branchen-Anwendungen

IT-Dienstleistung & Beratung

In der IT-Beratung gehören konsistente Bildwelten für Pitch-Decks, Proposals und Kundenpräsentationen zum professionellen Standard. Mit einem einmal entwickelten Stil-Template kann ein Beraterteam für jedes neue Kundenprojekt in wenigen Minuten passende Bilder generieren, die zur Branche, Unternehmenskultur und dem Kommunikationsziel des Kunden passen. Besonders wertvoll: Personas für User-Research-Projekte können visuell dargestellt werden — ohne Stock-Foto-Fallen wie wiedererkennbare Modelle oder veraltete Bildästhetik. Ein Team, das regelmäßig Pitches für verschiedene Branchen erstellt, profitiert von mehreren Templates (eines pro Branche), die im Prompt-Bibliothek-Dokument des Teams gespeichert sind.

Industrie & Fertigung

Produkt- und Prozessvisualisierungen für Schulungsunterlagen, interne Präsentationen und Management-Reportings sind in Industrieunternehmen ein dauerhafter Bedarf. Mit gezieltem Bild-Prompting lassen sich technische Szenarien illustrieren — etwa „Werker mit Schutzausrüstung an einer modernen CNC-Fräsmaschine” oder „Qualitätsprüfung an einem Montageband”. Die Herausforderung liegt in der technischen Akkuratheit: KI-generierte Bilder von Maschinen sind oft visuell überzeugend, aber in technischen Details nicht zuverlässig. Für Schulungsunterlagen, bei denen technische Korrektheit entscheidend ist, empfiehlt sich eine Review-Schleife mit Fachexperten.

Finanzdienstleistung & Versicherung

Finanzdienstleister nutzen gezielte Bild-Prompts, um konsistente Bildwelten für Kundenkommunikation, Jahresberichte und digitale Kanäle zu erzeugen. Die Bildsprache folgt klaren Konventionen: seriös, vertrauenserweckend, professionell — aber zunehmend auch warm und nahbar, um Vertrauen in einer digitalisierten Servicewelt aufzubauen. Ein Style-Template mit „editorial portrait photography, warm professional lighting, neutral background, business formal attire, 85mm lens” erzeugt konsistent passende Ergebnisse. Wichtig: Keine realistischen Personenbilder für Kundenkommunikation ohne explizite Kennzeichnung als KI-generiert, und keine Verwendung bei vertraglichen Dokumenten, die Personenabbildungen regulieren.

Öffentliche Verwaltung

Öffentliche Einrichtungen nutzen Bild-Prompting für illustrative Inhalte in Bürgerinformationen, digitalen Lernplattformen und internen Schulungsmaterialien. Besonders geeignet: abstrakte Konzeptdarstellungen (z. B. „digitale Vernetzung in einer Stadt”, „Bürger und Verwaltung im Gespräch”) und Szenenillustration für Awareness-Kampagnen (z. B. Datenschutz, Cybersicherheit, nachhaltige Mobilität). Das Gebot der Neutralität und Repräsentativität gilt für alle generierten Personenbilder: Diversität in Alter, Geschlecht und kulturellem Hintergrund sollte bewusst eingesteuert werden, nicht dem Zufall überlassen. Stil-Templates mit diverse representation, inclusive, various age groups, neutral professional setting helfen, diese Anforderungen systematisch umzusetzen.

Übung 1 — Stil-Experiment: Drei Stile, ein Motiv

Übung 1

Aufgabe: Generieren Sie dasselbe Motiv in drei verschiedenen Stilen und analysieren Sie die Wirkungsunterschiede.

Motiv (konstant): „A financial advisor in a consultation meeting with a client, discussing documents at a desk”

Stile (variierend): 1. photorealistic, natural lighting, editorial photography 2. flat design illustration, minimal, vector style, blue and white color scheme 3. cinematic, dramatic lighting, dark background, film noir aesthetic

Aufgabe: Generieren Sie alle drei Varianten. Notieren Sie: Welcher Stil passt zu welchem Kommunikationsziel? Welcher wirkt für professionelle Unternehmenskommunikation am überzeugendsten?

Zeit: 15 Minuten

Musterlösung / Leitfaden für Trainer:

Erwartete Erkenntnisse: Photorealistisch wirkt vertrauenserweckend für externe Kommunikation; Flat Design passt für Infografiken und digitale UIs; Film Noir ist ungeeignet für seriöse Finanzkommunikation, kann aber für kreative Awareness-Kampagnen interessant sein. Betonen Sie: Es gibt kein generell „bestes” Bild — nur das zur Situation passende.

Übung 2 — Eigenes Stil-Template entwickeln

Übung 2

Aufgabe: Entwickeln Sie ein Stil-Template für einen konkreten Bildkommunikationsbedarf in Ihrer eigenen beruflichen Praxis.

Vorgehen: 1. Definieren Sie den Anwendungsfall: Für welche Art von Bildern brauchen Sie eine konsistente visuelle Sprache? (Präsentationen, Website, Newsletter, Schulungsunterlagen …) 2. Füllen Sie die 6 Dimensionen aus: Stil / Farbpalette / Komposition / Licht / konstante Elemente / Ausschlüsse 3. Schreiben Sie das Template als wiederverwendbaren Prompt auf. 4. Testen Sie das Template mit zwei verschiedenen Motiven. 5. Präsentieren Sie Ihr Template einer Partnerin / einem Partner und diskutieren Sie: Was funktioniert? Was würden Sie anpassen?

Zeit: 20 Minuten

Musterlösung / Leitfaden für Trainer:

Achten Sie darauf, dass Teilnehmende konkrete Fachbegriffe für Licht und Stil verwenden — nicht nur allgemeine Adjektive wie „schön” oder „professionell”. Fragen Sie nach: Für welche Plattform ist das Template gedacht? Stimmen die Seitenverhältnisse mit dem Verwendungszweck überein (1:1 für Instagram, 16:9 für Präsentationen)?

Prompt-Vorlage

Prompt: Bildgenerierungs-Prompt erstellen für ein Werbe-Visual

Du bist ein professioneller Prompt-Engineer für KI-Bildgenerierung.



Erstelle einen optimierten Bildgenerierungs-Prompt für folgendes Werbe-Visual:



Produkt/Dienstleistung: [PRODUKT ODER DIENSTLEISTUNG EINFÜGEN]

Zielgruppe: [ZIELGRUPPE EINFÜGEN]

Gewünschte Stimmung: [z. B. vertrauenswürdig / dynamisch / luxuriös / nahbar]

Farbschema der Marke: [FARBEN EINFÜGEN]

Verwendungszweck: [z. B. LinkedIn-Header / Website-Hero / Printbroschüre]

Seitenverhältnis: [z. B. 16:9 / 1:1 / 4:5]



Liefere einen vollständigen Prompt mit allen 6 Dimensionen:

Motiv · Stil · Farbpalette · Komposition · Licht · Ausschlüsse



Gib den Prompt sowohl für Midjourney (mit --ar und --v Parameter)

als auch für DALL·E 3 aus.

Anpassung: Verwenden Sie diesen Meta-Prompt, wenn Sie selbst keinen optimierten Bildprompt formulieren möchten. Das LLM übernimmt die Prompt-Engineering-Arbeit. Überprüfen Sie das Ergebnis auf Plausibilität, bevor Sie es in der Bildgenerierung einsetzen.

Cheatsheet — UE 62

6 Dimensionen eines Bild-Prompts: 1. Motiv — Was/Wer? 2. Stil — Wie sieht es aus? (photorealistic / cinematic / flat design …) 3. Farbpalette — Welche Farbtöne? 4. Komposition — Ausschnitt und Aufbau (close-up / wide angle / rule of thirds …) 5. Licht — Beleuchtung (Rembrandt / golden hour / high-key …) 6. Ausschlüsse — Was soll nicht zu sehen sein? (--no text, watermark)

Licht-Kurzreferenz: - Rembrandt → dramatisch, klassisch - Golden Hour → warm, emotional - High-Key → clean, optimistisch - Rim Light → professionell, 3D-Wirkung

Seitenverhältnisse: - 16:9 → Präsentationen, Slides - 1:1 → Social Media (Instagram/LinkedIn Post) - 4:5 → Hochformat Social Media - 4:3 → Klassisches Querformat - 2:1 → Website-Header, Panorama

Qualitätsverstärker: photorealistic, hyperdetailed, shot on Sony A7R V, cinematic color grading

Reflexionsfragen

Welche Dimension des 6-Dimensionen-Frameworks beeinflusst Ihre Bildgenerierungsergebnisse am stärksten? Was haben Sie dabei überrascht?

Warum produziert derselbe Prompt auf Midjourney und DALL·E 3 so unterschiedliche Ergebnisse — obwohl beide denselben Text verarbeiten?

Wie könnten Sie ein Stil-Template in Ihrem Team einführen und dokumentieren, damit alle konsistent damit arbeiten?

Wo liegen die Grenzen von Fachjargon-Prompting? Gibt es visuelle Konzepte, die sich sprachlich kaum präzise ausdrücken lassen?

Quellen & Weiterlesen

QuelleTypURL
Midjourney Prompt-DokumentationOffizielle Docshttps://docs.midjourney.com/docs/prompts
OpenAI Prompt Engineering CookbookGuidehttps://cookbook.openai.com
PromptHero — Prompt-DatenbankInspiration/Communityhttps://prompthero.com
Adobe Firefly Prompting GuideGuidehttps://www.adobe.com/de/products/firefly.html
Hugging Face Prompt Engineering SpacesCommunityhttps://huggingface.co/spaces

Quelle: KI-Wissensbasis von MindsMachines, Edition Juni 2026. Vollständige Fassung mit Anhängen und Musterlösungen: als PDF anfordern.

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Nächster Schritt

Vom Selbststudium zur Schulung im Team.

Diese Einheit stammt aus unserer Wissensbasis mit 120 Unterrichtseinheiten. Als KI-Schulung vermitteln wir die Inhalte praxisnah an Ihren eigenen Use Cases, EU-AI-Act-konform dokumentiert.

Die Plattform

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