Adobe Firefly in der Photoshop-Integration — Schritt-für-Schritt
Für Trainer, die Live-Demo-Material für Photoshop Generative Fill brauchen:
Demo-Sequenz Inpainting (10 Minuten):
Öffnen Sie ein Bürofoto (eigenes oder Unsplash-Lizenz)
Zeigen Sie das Lasso-Werkzeug (L): Markieren Sie ein störendes Element (z. B. Laptop-Taschen im Hintergrund)
Klicken Sie auf „Generative Fill” in der Kontextmenüleiste
Lassen Sie das Textfeld leer → KI ergänzt Hintergrund automatisch
Klicken Sie auf „Generieren” — 3 Varianten werden vorgeschlagen
Zeigen Sie das Variantenkarussell: In den Ebenen-Panel erscheint eine neue „Generative Layer”-Ebene
Alternativ: Textprompt eingeben (z. B. „wooden bookshelf with books”) → Ergebnis mit Prompt
Demo-Sequenz Outpainting (8 Minuten):
Öffnen Sie dasselbe Bürofoto
Verwandlungswerkzeug (C für Crop): Canvas über die Bildgrenzen hinaus erweitern
Mit Lasso den erweiterten Leerbereich markieren
„Generative Fill” ohne Prompt → automatische Erweiterung
Zeigen Sie: Neue Elemente (Möbel, Fenster, Bodendetails) werden konsistent mit dem Original erzeugt
Typische Überraschungsmomente für Teilnehmende: - Generative Fill funktioniert in Sekunden, wo früher manuelle Retusche Stunden dauerte - Die generierten Varianten unterscheiden sich erheblich — Auswahl ist wichtig - Generative Layer: nicht-destruktiv, jederzeit regenerierbar oder löschbar
Datenschutz bei Bildbearbeitung — Vertiefung für fortgeschrittene Gruppen
Wann ist ein bearbeitetes Bild eine neue Verarbeitung personenbezogener Daten?
Diese Frage ist für datenschutzbewusste Teilnehmende relevant:
Szenario A: Sie bearbeiten ein Stockfoto (keine reale Person erkennbar) mit Inpainting. → Keine DSGVO-Relevanz (keine personenbezogenen Daten).
Szenario B: Sie bearbeiten ein Mitarbeiterfoto (Person erkennbar, z. B. Hintergrundentfernung). → DSGVO Art. 4 Nr. 1 greift (personenbezogene Daten). Die Verarbeitung auf einem externen Server (z. B. Remove.bg) erfordert AVV + Einwilligung oder andere Rechtsgrundlage.
Szenario C: Sie nutzen KI-Upscaling für ein Mitarbeiterfoto auf einem lokalen Server (z. B. Topaz Gigapixel, lokal installiert). → DSGVO greift, aber keine externe Übertragung. Geringeres Risiko; dennoch sollte die Datenverarbeitung dokumentiert werden.
Szenario D: Sie nutzen Stable Diffusion lokal, um ein Mitarbeiterfoto via Inpainting zu bearbeiten (z. B. Hintergrund ändern). → Lokal, keine externe Übertragung. DSGVO gilt (Verarbeitung personenbezogener Daten) — aber minimales Risiko durch lokale Verarbeitung.
Empfehlung für Trainer: Nutzen Sie diese Szenarien, um Teilnehmende darin zu schulen, die DSGVO-Relevanz einer Bildbearbeitungssituation schnell einzuschätzen. Die Kernfrage: „Ist eine erkennbare Person auf dem Bild?” — wenn ja, DSGVO-Denken einschalten.
Quelle: KI-Wissensbasis von MindsMachines, Edition Juni 2026. Vollständige Fassung als PDF anfordern.