TRAINER HINTERGRUNDWISSEN UE 63, Bildbearbeitung, Vertiefende Trainernotizen

Aus Modul 6, Multimodalität, Bild, Audio, Videoetwa 2 Minuten Lesezeit

Adobe Firefly in der Photoshop-Integration — Schritt-für-Schritt

Für Trainer, die Live-Demo-Material für Photoshop Generative Fill brauchen:

Demo-Sequenz Inpainting (10 Minuten):

Öffnen Sie ein Bürofoto (eigenes oder Unsplash-Lizenz)

Zeigen Sie das Lasso-Werkzeug (L): Markieren Sie ein störendes Element (z. B. Laptop-Taschen im Hintergrund)

Klicken Sie auf „Generative Fill” in der Kontextmenüleiste

Lassen Sie das Textfeld leer → KI ergänzt Hintergrund automatisch

Klicken Sie auf „Generieren” — 3 Varianten werden vorgeschlagen

Zeigen Sie das Variantenkarussell: In den Ebenen-Panel erscheint eine neue „Generative Layer”-Ebene

Alternativ: Textprompt eingeben (z. B. „wooden bookshelf with books”) → Ergebnis mit Prompt

Demo-Sequenz Outpainting (8 Minuten):

Öffnen Sie dasselbe Bürofoto

Verwandlungswerkzeug (C für Crop): Canvas über die Bildgrenzen hinaus erweitern

Mit Lasso den erweiterten Leerbereich markieren

„Generative Fill” ohne Prompt → automatische Erweiterung

Zeigen Sie: Neue Elemente (Möbel, Fenster, Bodendetails) werden konsistent mit dem Original erzeugt

Typische Überraschungsmomente für Teilnehmende: - Generative Fill funktioniert in Sekunden, wo früher manuelle Retusche Stunden dauerte - Die generierten Varianten unterscheiden sich erheblich — Auswahl ist wichtig - Generative Layer: nicht-destruktiv, jederzeit regenerierbar oder löschbar

Datenschutz bei Bildbearbeitung — Vertiefung für fortgeschrittene Gruppen

Wann ist ein bearbeitetes Bild eine neue Verarbeitung personenbezogener Daten?

Diese Frage ist für datenschutzbewusste Teilnehmende relevant:

Szenario A: Sie bearbeiten ein Stockfoto (keine reale Person erkennbar) mit Inpainting. → Keine DSGVO-Relevanz (keine personenbezogenen Daten).

Szenario B: Sie bearbeiten ein Mitarbeiterfoto (Person erkennbar, z. B. Hintergrundentfernung). → DSGVO Art. 4 Nr. 1 greift (personenbezogene Daten). Die Verarbeitung auf einem externen Server (z. B. Remove.bg) erfordert AVV + Einwilligung oder andere Rechtsgrundlage.

Szenario C: Sie nutzen KI-Upscaling für ein Mitarbeiterfoto auf einem lokalen Server (z. B. Topaz Gigapixel, lokal installiert). → DSGVO greift, aber keine externe Übertragung. Geringeres Risiko; dennoch sollte die Datenverarbeitung dokumentiert werden.

Szenario D: Sie nutzen Stable Diffusion lokal, um ein Mitarbeiterfoto via Inpainting zu bearbeiten (z. B. Hintergrund ändern). → Lokal, keine externe Übertragung. DSGVO gilt (Verarbeitung personenbezogener Daten) — aber minimales Risiko durch lokale Verarbeitung.

Empfehlung für Trainer: Nutzen Sie diese Szenarien, um Teilnehmende darin zu schulen, die DSGVO-Relevanz einer Bildbearbeitungssituation schnell einzuschätzen. Die Kernfrage: „Ist eine erkennbare Person auf dem Bild?” — wenn ja, DSGVO-Denken einschalten.

Quelle ist die KI Wissensbasis von MindsMachines, Edition Juni 2026. Die vollständige Fassung gibt es als PDF.

Befähigung nach Maß, an echten Aufgaben je Rolle

Befähigungsgespräch, 30 Minuten, online. Ergebnis ist der Bedarf je Rolle und ein Plan für einen Befähigungstag an echten Aufgaben Ihres Teams. Der Befähigungstag dokumentiert die durchgeführten Maßnahmen zur Förderung der KI Kompetenz nach Art. 4 EU AI Act.

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