Modul 4, Prompt Engineering Vertiefung und Modern Workplace

Aus Modul 4, Prompt Engineering Vertiefung und Modern Workplaceetwa 2 Minuten Lesezeit

Visualisierung: Workflow-Diagramm: Sprachmodell eingebettet in Microsoft-365-Ökosystem — Word, Excel, Teams, Outlook, SharePoint — mit Datenflusspfeilen und Integrationspunkten.

Modul-Lernziele

  • Sie wenden fortgeschrittene Prompting-Techniken an: Persona-Prompting, Tree-of-Thought, Retrieval-Augmented Generation (RAG) auf konzeptioneller Ebene.
  • Sie gestalten Prompt-Sequenzen für mehrstufige Aufgaben (Prompt-Chaining).
  • Sie integrieren KI-Assistenz in typische Arbeitsabläufe des modernen digitalen Arbeitsplatzes (E-Mail, Meeting-Protokoll, Bericht, Präsentation).
  • Sie beurteilen, für welche Aufgabentypen KI-Unterstützung sinnvoll ist und für welche nicht.
  • Sie entwickeln eigene Prompt-Bibliotheken und Vorlagen für ihren spezifischen beruflichen Kontext.
  • Sie erkennen Qualitäts- und Vertrauenswürdigkeitsprobleme in KI-Ausgaben und korrigieren diese durch gezieltes Prompting.

Modul-Übersicht

UETitel
UE 37Persona-Prompting: Rollen zuweisen und halten
UE 38Tree-of-Thought: Alternativen explorieren
UE 39Prompt-Chaining: Mehrstufige Aufgaben orchestrieren
UE 40RAG — Retrieval-Augmented Generation: Konzept und Implikationen
UE 41KI-gestützte E-Mail-Kommunikation
UE 42Meeting-Protokolle und Zusammenfassungen erstellen
UE 43Berichte und Dokumentationen mit KI-Unterstützung
UE 44Präsentationsvorbereitungen und Folienstruktur
UE 45Prompt-Bibliotheken aufbauen und pflegen
UE 46Qualitätsprüfung von KI-Ausgaben: Halluzinationen erkennen
UE 47KI-Einsatz sinnvoll begrenzen: Wann besser ohne KI?
UE 48Modul 4 — Zusammenfassung, Wiederholung, Ausblick auf Modul 5

Didaktische Verortung

Modul 4 vertieft die Prompting-Kompetenz aus Modul 3 und überträgt sie auf den konkreten digitalen Arbeitsplatz. Der Schwerpunkt verschiebt sich von der methodischen Grundlage zur praktischen Integration: Wie baut man KI-Unterstützung in tägliche Arbeitsabläufe ein, ohne produktivitätsmindernd zu fragmentieren? Und wie bleibt die Qualitätskontrolle beim Menschen?

Ein besonderes Gewicht hat UE 46 (Qualitätsprüfung von KI-Ausgaben): Viele Lernende unterschätzen das Problem der sogenannten Halluzinationen — also faktisch falscher Aussagen, die KI-Systeme mit hoher sprachlicher Überzeugungskraft formulieren. Diese Einheit legt das Fundament für einen kritisch-kompetenten Umgang mit KI-Ausgaben, der in Modul 9 (Risikomanagement) systematisch weitergeführt wird.

UE 47 ist bewusst als Gegengewicht positioniert: Nicht jede Aufgabe profitiert von KI-Unterstützung. Lernende entwickeln hier Kriterien, wann KI-Einsatz sinnvoll ist und wann er mehr schadet als nützt.

Verzahnung mit anderen Modulen

Modul 4 setzt Modul 3 voraus. Es hat direkte Verbindungen zu Modul 5 (Daten und Office: praktische Anwendungen des Prompt Chainings) und Modul 8 (Strategie: Prompt-Bibliotheken als Wissensspeicher in Organisationen). UE 46 ist inhaltlich mit Modul 9 (Sicherheit) verbunden.

Kompetenzziel auf der AI-Act-Kompetenz-Skala: Anwendungskompetenz (Stufe 3).

Empfohlene Reihenfolge: Direkt nach Modul 3. Die Module 3 und 4 bilden inhaltlich eine Einheit und sollten möglichst ohne großen zeitlichen Abstand absolviert werden.

Quelle ist die KI Wissensbasis von MindsMachines, Edition Juni 2026. Die vollständige Fassung gibt es als PDF.

Befähigung nach Maß, an echten Aufgaben je Rolle

Befähigungsgespräch, 30 Minuten, online. Ergebnis ist der Bedarf je Rolle und ein Plan für einen Befähigungstag an echten Aufgaben Ihres Teams. Der Befähigungstag dokumentiert die durchgeführten Maßnahmen zur Förderung der KI Kompetenz nach Art. 4 EU AI Act.

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