Ergänzend zum allgemeinen Glossar (Anhang A) erläutert dieser Anhang die im Werk genutzten didaktischen und trainingsmethodischen Fachbegriffe.
| Begriff | Erläuterung |
| Action Title | Aussagensatz als Folien-/Abschnittsüberschrift, der die Kernaussage statt eines Stichworts trägt (z. B. »Drei Risiken dominieren« statt »Risiken«). |
| Bloom-Taxonomie | Sechsstufige Lernzielhierarchie: Erinnern → Verstehen → Anwenden → Analysieren → Bewerten → Erschaffen. |
| Cognitive Load Theory | Lerntheorie (Sweller): Kapazität des Arbeitsgedächtnisses ist begrenzt; Lernmaterial muss kognitive Last minimieren. |
| Multiplikator | Mitarbeitende, die nach Befähigung andere im Unternehmen schulen (»Train-the-Trainer«). |
| MECE | »Mutually Exclusive, Collectively Exhaustive« — strukturelle Klarheit: Kategorien überschneiden sich nicht, decken aber alles ab. |
| Pyramid Principle | Strukturprinzip (Minto): Top-Down-Argumentation, Antwort zuerst, dann Beleg. |
| SCQA | Einstiegsdramaturgie: Situation → Komplikation → Frage → Antwort. |
| Situated Learning | Lerntheorie (Lave/Wenger): Wissen wird in konkretem Anwendungskontext erworben. |
| UDL — Universal Design for Learning | Didaktischer Ansatz (CAST): Lernmaterial bedient simultan unterschiedliche Lernvoraussetzungen. |
| AI Champion | Innerbetriebliche Schlüsselperson für KI-Adoption — bündelt Praxiswissen und Strategie. |
| Drei-Spuren-Logik | Differenzierung der Lerneinheit nach Bewusstseins-, Anwendungs- und Gestaltungsstufe. |
| Self-Regulated Learning | Selbstgesteuertes Lernen — Lernende übernehmen Verantwortung für Planung, Durchführung und Reflexion. |
Quelle: KI-Wissensbasis von MindsMachines, Edition Juni 2026. Vollständige Fassung als PDF anfordern.